• Deutsch-französischer Bürgerfonds

    Stärkung der Zivilgesellschaft in Frankreich und Deutschland: Das DFJW hat am 16. April 2020 den Gemeinsamen Bürgerfonds gestartet.

    Im Rahmen des 21. Deutsch-Französischen Ministerrats, der im Oktober 2019 in Toulouse stattfand, haben die deutsche und die französische Regierung die Einrichtung eines gemeinsamen Fonds beschlossen. Dieser soll zivilgesellschaftliche Initiativen unterstützen und die Verbindungen zwischen beiden Ländern in der gesamten Gesellschaft stärken. Die Einrichtung dieses Fonds ist im Vertrag von Aachen, dem neuen deutsch-französischen Kooperationsvertrag, den Emmanuel Macron und Angela Merkel am 22. Januar 2019 unterzeichnet haben, vorgesehen.

    Die Leitung des Fonds übernimmt das Deutsch-französische Jugendwerk (DFJW) als Kompetenzzentrum beider Länder. Der Start fand am 16. April 2020 für eine dreijährige Pilotphase statt

    Der Bürgerfonds wird zu gleichen Teilen von Frankreich und Deutschland finanziert. Ziel ist es, den Austausch zwischen Gebietskörperschaften und Verbänden, die sich für die deutsch-französischen Beziehungen engagieren, weiterzuentwickeln und zu vertiefen. Sie können nun Zuschüsse erhalten, um Projekte mit großer öffentlicher Reichweite oder für die Organisation oder Teilnahme an deutsch-französische Treffen bekommen. Besondere Aufmerksamkeit wird Projekten gewidmet, die auf nachhaltige Entwicklung, Menschenrechte, Dialog zwischen den Generationen, Kultur, Gesundheit, Sport und den digitalen Übergang abzielen.

    „Der Fonds citoyen schlägt ein neues Kapitel in der Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen auf: Der durch den Elysée-Vertrag und die Gründung des DFJW eingeleitete Impuls setzt sich mit dem Aachener Vertrag und dem Deutsch-Französischen Bürgerfonds fort. Die Franzosen und die Deutschen brauchen einander jetzt mehr denn jemals.“

    Anne Tallineau und Tobias Bütow, Generalsekretäre der DFJW

    Mehr Informationen: