Vielfältige Partnerschaften

Die Arbeit von deutsch-französischen Organisationen ist in Kommunen, die sich in einer deutsch-französischen Energie- und Klimaschutzpartnerschaft engagieren, meistens wenig bekannt und daher stark unterrepräsentiert. Auf der anderen Seite werden Städte und Gemeinden von diesen Institutionen nicht genügend angesprochen. Dies ist umso erstaunlicher vor dem Hintergrund, dass Kommunen und Länder bei der Umsetzung der deutschen Energiewende eine wichtige Rolle spielen. Daher soll durch TANDEM die Vernetzung zwischen diesen Organisationen und Kommunen unterstützt werden, damit TANDEM-Interessierte von deren Kenntnissen und Arbeiten profitieren können.

 

 


 

 

 

Deutsch-Französische Energieplattform

In Folge des Beschlusses des Deutsch-Französischen Ministerrats vom 19. Februar 2014 haben die Energieagenturen Deutschlands (dena) und Frankreichs (ADEME) die Deutsch-Französische Energieplattform (www.d-f-plattform.de) eingerichtet. Förderung von Partnerschaften in den Bereichen Energieeffizienz, Netze, erneuerbare Energien, Transport und Mobilität zu fördern sowie die Umsetzung von Leuchtturm- und Sanierungs-Projekten, Workshops und Innovationswettbewerben hat sich die Plattform zum Ziel gesetzt. Mögliche Kooperationsstränge mit dem TANDEM-Projekt zeichnen sich in den Bereichen Sanierungsfahrpläne / Leuchtturmprojekte und Initiierung eines Energieeffizienzprojektes unter Beteiligung einer Energiegenossenschaft ab. Die Plattform bietet zudem den TANDEM-Paaren an, dort ihre gemeinsamen Projekte zu kommunizieren. 

 

 

 

 

Deutsch-Französisches Büro für die Energiewende

Das Deutsch-Französische Büro für die Energiewende (DFBEW, www.enr-ee.com) versteht sich als
Informations- und Netzwerkplattform. Sein Ziel ist es, den Ausbau der erneuerbaren Energien und deren Marktund Systemintegration durch einen Know-how-Transfer und die Vernetzung der deutschen und französischen Akteure zu unterstützen. Das DFBEW führt selbst keine Projekte durch, sondern organisiert Fachveranstaltungen und veröffentlicht Hintergrundpapiere und Übersetzungen zu rechtlichen, wirtschaftlichen und technischen Themen. Eine Kooperation mit TANDEM, beispielsweise in Form einer Übersetzung oder einer gemeinsamen Ausarbeitung von TANDEM-Themenpapieren wird angestrebt. 

 

 

 

 

Deutsch-Französisches Institut

Das Deutsch-Französische Institut (dfi) (www.dfi.de) verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Bereich der vergleichenden Analyse von Governance-Strukturen in Frankreich und Deutschland sowie der interkulturellen Kooperation, die in TANDEM einfließen. Veröffentlichungen wie das neu erschienene Buch „Strategien nachhaltiger Stadtentwicklung in Deutschland und Frankreich“ fördern das gegenseitige Verständnis, zudem bietet das dfi eigene Förderprogramme wie den Ideenwettbewerb für europäische Bürger „On y va – Auf geht’s – Let’s go“ an (www.auf-gehts-mitmachen.eu). Im Rahmen von zwei TANDEM-Webinaren gab das dfi Input über den Aufbau der Verwaltung in Frankreich und in Deutschland mit Fokus auf der Rolle der Kommunen. 

 

 

 

 

Deutsch-französisches Jugendwerk

Für junge Erwachsene im Alter von 18-25 Jahren bietet das deutsch-französische Jugendwerk (www.dfjw.org/deutsch-franzoesischer-freiwilligendienst) ein freiwilliges ökologisches Jahr an. TANDEM-Partner können beispielsweise einen Freiwilligen aus ihrer Partnerstadt bei sich im Umweltschutzamt einbinden. 

 

 

 

 

TRION-climate e.V.

TRION-climate e.V. (www.trion-climate.net) ist ein deutsch-französisch-schweizerisches Netzwerk der
Energie- und Klimaakteure in der Trinationalen Metropolregion Oberrhein. Gemeinsames Ziel aller Mitglieder (u.a. regionale und kommunale Gebietskörperschaften, Verbände, Kammern und Unternehmen) von TRION-climate e.V. ist, den Oberrhein auf dem Weg zur Energie-Vorbildregion zu unterstützen und zu begleiten. Kooperationsstränge mit dem TANDEM-Projekt liegen bei der gezielten Ansprache und Unterstützung von Kommunen aus der Oberrheinregion sowie der Mitwirkung an TANDEM-Veranstaltungen wie dem Projekttreffen vom Oktober 2016 oder der angedachten Studienreise im Jahr 2017.